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Status und Fehler beheben

Praktische Schritte für typische Status, fehlende Dokumente, Exportfehler, Debug-Modus und Supportfälle.

Aktualisiert: 2026-06-02 12 Minuten Lesezeit Zielgruppe: Endanwender und Administratoren

Erst den Kontext prüfen

Viele Probleme lassen sich schneller klären, wenn zuerst der Kontext stimmt. Prüfe Mandant, Unit, Environment, Produktbereich, Filter und Zeitraum. Erst danach solltest du einzelne Fehlermeldungen bewerten.

Dokument fehlt

Wenn eine Rechnung oder ein Kontoauszug nicht sichtbar ist:

  • Prüfe den aktiven Scope.
  • Entferne enge Filter in der Liste.
  • Suche nach Dateiname, Referenz, Lieferant, Konto oder Zeitraum.
  • Prüfe, ob der Upload oder Abruf wirklich erfolgreich war.
  • Frage bei Administratoren nach, ob der Input Stream aktiv ist.

Verarbeitung bleibt stehen

Wenn viele Dokumente in einem Zwischenstatus bleiben, kann ein Hintergrundprozess betroffen sein. Wenn nur ein Dokument betroffen ist, liegt die Ursache häufig in Daten, Format oder fachlicher Prüfung.

Notiere Zeitpunkt, Status und betroffene Dokumente. Diese Information hilft beim Eingrenzen.

Prüfung erforderlich

Öffne die Detailseite und lies die Hinweise. Typische Ursachen sind fehlende Pflichtfelder, nicht erkannte Werte, unplausible Betrage, fehlende Stammdaten oder mehrdeutige Zuordnung.

Korrigiere fachlich sichere Werte direkt. Wiederkehrende Muster sollten an Administration oder Support gemeldet werden.

Export fehlgeschlagen

Ein Exportfehler entsteht oft im Zielsystem. Prüfe:

  • Zielsystemantwort oder Fehlertext.
  • Pflichtfelder und Stammdaten.
  • Berechtigungen des Service-Clients.
  • Environment und Legal Entity.
  • ob der Datensatz im Zielsystem bereits existiert.

Starte Wiederholungen nur, wenn die Ursache verstanden oder behoben wurde.

Debug-Modus klären

Wenn ein Dokument nicht exportiert wird, prüfe, ob es im Debug-Modus steht. Ist der scope-weite Debug-Modus aktiv, betrifft das alle Rechnungen und Kontoauszüge in dieser Unit-Environment-Kombination.

Debug ist kein Fehlerstatus. Er verhindert bewusst produktive Folgeaktionen und ist für Tests vorgesehen.

Gute Supportmeldung

Eine vollständige Supportmeldung enthält:

  • Mandant, Unit und Environment.
  • Produktbereich: IIC oder IBS.
  • Dokument-ID, Dateiname oder fachliche Referenz.
  • aktueller Status und Zeitpunkt.
  • konkrete Fehlermeldung oder Zielsystemantwort.
  • was bereits geprüft wurde.

Glossar

Scope: Kombination aus Mandant, Unit und Environment.

Worker: Hintergrunddienst, der Verarbeitungsschritte ausführt.

Input Stream: Eingangskanal für Dokumente oder Bankdaten.

Zielsystem: System, an das Orimize Daten übergibt, zum Beispiel Dynamics 365 oder DMS.

Debug-Modus: Testmodus, in dem Verarbeitung nachvollzogen wird, ohne produktive Folgeaktionen auszuführen.