Integrationen und Datenfluss
Wie Orimize Quellen, Verarbeitung, Speicher, Worker, ERP, DMS und weitere Zielsysteme miteinander verbindet.
Rolle von Integrationen
Integrationen verbinden Orimize mit Quellen und Zielsystemen. Sie bestimmen, wo Dokumente herkommen, wie Daten verarbeitet werden und wohin Ergebnisse übergeben werden.
Aus Anwendersicht sind Integrationen wichtig, weil viele Statusmeldungen nur im Kontext der Verbindung verständlich sind. Ein Fehler beim ERP-Export hat andere Ursachen als ein Fehler bei der KI-Erkennung oder beim DMS-Upload.
Typischer Datenfluss
- Eine Quelle stellt Daten bereit: Portal-Upload, EBICS, Storage, API oder ein anderes Eingangssystem.
- Orimize speichert Datei und Metadaten im passenden Scope.
- Worker übernehmen Verarbeitungsschritte wie Extraktion, Validierung, Anreicherung oder Matching.
- Ergebnisse werden im Portal sichtbar und können von Anwendern geprüft werden.
- Zielsystem-Integrationen übergeben Daten an ERP, DMS oder weitere Dienste.
Input Streams
Input Streams beschreiben den Eingangskanal. Ein Stream kann zum Beispiel für Rechnungsuploads, EBICS-Kontoauszüge oder technische API-Übergaben stehen.
Wenn ein Dokument nicht erscheint, prüfe, ob der richtige Input Stream aktiv ist und ob er zum Scope passt.
Zielsysteme
Zielsysteme sind Systeme, in die Orimize Daten übergibt. Typische Beispiele sind Dynamics 365, ein DMS oder ein Storage für erzeugte Dateien.
Ein Zielsystem kann erreichbar sein und trotzdem fachlich ablehnen. Deshalb sind technische Verbindung, Berechtigungen, Stammdaten und fachliche Regeln getrennt zu betrachten.
Was Anwender prüfen können
- Ist der Scope richtig?
- Hat das Dokument einen klaren Status?
- Gibt es Hinweise auf Quelle, Worker oder Zielsystem?
- Gibt es eine Zielsystemantwort oder Exportreferenz?
- Betrifft der Fehler ein einzelnes Dokument oder viele Dokumente gleichzeitig?
Was Administratoren prüfen können
- Zugangsdaten und Berechtigungen der Verbindung.
- Environment-spezifische URLs, Mandanten und Legal Entities.
- aktivierte Produkte und Verarbeitungseinstellungen.
- Debug-Modus für Tests.
- Worker- und Service-Status.
Gute Fehlerbeschreibung
Eine gute Meldung an den Support enthält Scope, Produkt, Dokumenttyp, Dokument-ID oder Dateiname, Zeitpunkt, Status und die sichtbare Fehlermeldung. Damit lässt sich schneller erkennen, ob Quelle, Verarbeitung oder Zielsystem betroffen ist.