Integrationen IIC und IBS

Debug-Modus verwenden

So nutzt du dokumentbezogenen und scope-weiten Debug-Modus für Rechnungen und Kontoauszüge.

Aktualisiert: 2026-06-02 9 Minuten Lesezeit Zielgruppe: Administratoren und Key User

Zweck des Debug-Modus

Der Debug-Modus ist für Tests, Einrichtung und Fehlersuche gedacht. Dokumente werden verarbeitet und bleiben nachvollziehbar, aber produktive Folgeaktionen wie ERP-Export werden je nach Produktkonfiguration nicht ausgeführt.

Nutze den Debug-Modus, wenn du neue Integrationen, Regeln, Banken, Rechnungsformate oder Zielsystemverbindungen prüfst.

Dokumentbezogener Debug-Modus

Ein einzelnes Dokument kann im Debug-Modus stehen. Das ist sinnvoll, wenn nur eine konkrete Rechnung oder ein konkreter Kontoauszug getestet werden soll.

Typische Anwendungsfälle:

  • eine neue Lieferantenrechnung testen.
  • eine CAMT-Datei vor produktivem Einsatz prüfen.
  • eine fehlerhafte Zielsystemantwort reproduzieren.
  • Verarbeitung analysieren, ohne das Zielsystem zu beeinflussen.

Scope-weiter Debug-Modus

Der scope-weite Debug-Modus gilt für eine Unit-Environment-Kombination. Wenn er aktiv ist, werden bestehende und neue Rechnungen sowie Kontoauszüge in diesem Scope in den Debug-Status gesetzt.

Wenn der Modus deaktiviert wird, werden die Dokumente im Scope wieder auf Nicht-Debug gesetzt. Einzelne Dokumente können den Debug-Modus nicht deaktivieren, solange die globale Einstellung aktiv ist.

Wann scope-weit sinnvoll ist

Aktiviere den scope-weiten Debug-Modus, wenn eine ganze Testumgebung abgesichert werden soll. Das ist besonders nützlich bei:

  • initialer Einrichtung einer neuen Unit.
  • Tests gegen Dynamics 365 oder DMS.
  • EBICS- oder Kontoauszugs-Tests.
  • neuen Validierungs- oder Kontierungsregeln.
  • Schulungen und Workshops.

Sicherer Umgang

Prüfe vor dem Aktivieren immer Mandant, Unit und Environment. Ein Debug-Modus in einer Testumgebung ist normal. In Produktion sollte er nur bewusst und zeitlich begrenzt genutzt werden.

Dokumentiere bei größeren Tests, wann der Modus aktiviert wurde, welche Dokumente betroffen sind und wann er wieder deaktiviert werden soll.

Was sich im Portal ändert

Dokumente zeigen ihren Debug-Status in Listen oder Detailseiten an. In den Integrationseinstellungen kann ein Administrator sehen, ob der Scope-weit geltende Debug-Modus aktiv ist.

Wenn eine Anwenderin den Debug-Modus eines einzelnen Dokuments nicht deaktivieren kann, liegt meist die globale Scope-Einstellung vor.